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Ohrenschmerzen
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Man unterscheidet Erkrankungen des
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Äußeren Ohres
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Otitis externa: Entzündung der Ohrmuschel und des äußeren Gehörganges. Ursache können unsachgemäße Reinigungsversuche mit Wattestäbchen, Infektion kleiner Verletzungen eines Haarbalgs etc. oder Reize wie Wassereinfluß beim Baden, Tauchen, Schwimmen, Shampoonieren sein, die die feine Haut im Gehörgang reizen und dann Schmerzen hervorrufen.
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Gehörgangsentzündung: Schmerz verstärkt sich durch leichten Zug am Ohrläppchen oder durch Druck auf die Gehörmuschel direkt am Eingang des Gehörganges.
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Leichte Otalgien zB durch Zugluft oder beim Wassersport zugezogen. Diese reagieren meist positiv auf:
- Analgetisch und lokalanästhetisch wirksame Ohrentropfen, die jedoch nurbei unversehrtem Trommelfell angewendet werden dürfen. - Osmotisch quellene Substanzen entquaellen die Gehörgangshaut durch ihren hohen osmot. Druck und lindern duch die dadurch bewirkte Abschwellung den Schmerz. Niemals bei perforiertem Trommelfell anwenden. - Ohrenschmalzlösende Stoffe: Das Sekret der Ohrenschmalzdrüsen schützt das Trommelfell vor Wassereinwirkun. Bildet sich ein Pfropfen, kann dieser durch emulgierende Substanzen entfernt werden. - Wird der Schmerz nach 2 Tagen nicht besser, ist sofort der Arzt aufzusuchen.
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Mittelohres
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Otitis media: Mittelohrentzündung tritt am häufigsten auf, oft in Begleitung mit Fieber. Durch die Bildung von Sekret und Behinderung von dessen Abfluß steigt der Druck in den Mittelohrräumen. Das Trommelfell wölbt sich nach außen und verursacht Schmerzen. Besonders bei Säuglingen und Kleinkindern ist die Mittelohrentzündung eine ernste Erkrankung, die bei fehlender oder unzureichender Behandlung zu Komplikationen führt. ( Entzündung kann auf Knochen und Gehirnhäute übergreifen)
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Schmerz verändert sich durch äußeren Druck nicht. Fieber, Schwerhörigkeit. Bei Kindern: Unruhe, Schlaflosigkeit, Aufschreien, wechselnde Wangenröte, Greifen an das Erkrankte Ohr Arzt ist aufzusuchen.
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Vasokonstriktiva enthaltende Nasentropfenlindern den Schmerz. Sie helfen die Mündung der Ohrtrompete im Nasen-Rachenraum abzuschwellen und erleichtern somit den Abfluß des Sekretes im Mittelohr in den Rachenraum. Außerdem wird der Druckausgleich in der Paukenhöhle möglich, sodaß sich das Trommelfell entspannen kann und der Schmerz nachläßt.
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Tubenmittelohrkatarrh: Entzündungen der Nasen-Racheninfektionen können sich auf die Ohrtrompete ausweiten und zum Mittelohrkatarrh führen, der besonders häufig bei Kindern auftritt. Durch das Anschwellen der Ohrtrompete wird die Belüftung des Innenohres behindert. Schwerhörigkeit kann Folge sein, die sich nach Ausheilung der Erkrankung wieder legt.
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Innenohres (diese sind nie schmerzhaft)
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Zahnerkrankungen, Gebissfehlstellungen, Trigeminusneuralgien oder Halswirbelveränderunen ...
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... können Ursache und Auslöser von Schmerzen sein, die bis ins Ohr ausstrahlen.
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Beratung:
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Die meisten Ohrenerkrankungen entziehen sich einer Selbstbehandlung. Wegen möglicher Komplikationen bis hin zum Hörverlust ist ärztliche Abklärung unbedingt notwendig!
Ohrentropfen dürfen nur angewendet werden, wenn das Trommelfell unversehrt ist. Sie können auch die Untersuchungsmöglichkeiten durch den Arzt einschränken.
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Hinweise zur Anwendung:
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- Körperwarm applizieren - Im Liegen applizieren - Ohrmuschel leicht nach hinten oben ziehen - Seitenlage einige Minuten beibehalten - Kein Wattepfropf darf Gehörgang verschliessen ( feuchte Kammer induziert Bakterien-und Pilzansiedelung). Wenn, dann nur leicht ein Stück Watte oder Mull vor die Gehörgangsmündung legen.
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Tips bei Anfälligkeit:
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- Zugluft meiden - Ohren vor Wind schützen - Wasser im Ohr vermeiden - Sachgerecht reinigen
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